Rasendünger mit Unkrautvernichter - Tipps zum Rasendüngen

Rasendünger mit Unkrautvernichter wird immer beliebter. Schnell aufgetragen, versprechen die Hersteller einen sattgrünen Rasen ohne Unkraut. Doch was halten die Versprechen? Wir erklären, für wen sich Rasendünger mit Unkrautvernichter lohnt und wer besser auf eine Alternative ausweichen sollte. Denn nicht immer ist die Kombination die beste Wahl für den heimischen Garten.

Ein anständiger Rasen ist für viele Hobbygärtner das Aushängeschild für einen gepflegten Gartens. Damit der Rasen gut wächst und eine sattgrüne Farbe erhält, sollte er regelmäßig gedüngt und von Unkraut befreit werden. Viele Hersteller bieten dieshalb inzwischen eine Kombination aus Rasendünger mit Unkrautvernichter an, sie versprechen einen gesunden Rasen, ganz ohne lästiges Unkraut. Denn häufig stört Unkraut im Garten nicht nur die Optik, auch gesundheitlich kann manches Unkraut Schaden verursachen. So dienen Kleewiesen als ideale Aufenthaltsorte für Bienen, weshalb man beim Barfußgehen vorsichtig sein sollte und auch bei Kleinkindern, die viel im Rasen krabbeln, ist Vorsicht geboten. Deshalb entscheiden sich viele Gärtner, das unvermeidliche mit dem nützlichen zu verbinden und setzen auf Rasendünger mit Unkrautvernichter.

Rasendünger mit Unkrautvernichter - Das richtige Produkt

Bevor man sich für solch ein Produkt entscheidet, ist es wichtig zu wissen, welches Unkraut bekämpft werden soll. Denn nicht jeder Unkrautvernichter bekämpft die gleichen Pflanzen. Und so kann es passieren, dass man das falsche Produkt kauft und den Rasen zwar anständig düngt, das Unkraut jedoch nicht angegriffen wird. Dies hat zur Folge, dass der Rasen nicht vernünftig wachsen kann, weil er mit dem Unkraut in Konkurrenz. Im schlimmsten Fall wird auch das Unkraut durch den Dünger gestärkt und verdrängt den Rasen weiter. Deshalb gilt: Erst über das Unkraut im Garten informieren und anschließend im Fachhandel beraten lassen!

Rasendünger mit Unkrautvernichter ist teuer

Unkrautnichter mit Rasendünger ist in Kombination meist deutlich teurer als der Kauf einzelner Produkte. Ein Markenprodukt (Wolf-Garten) kostet rund 5 Euro je Kilo und soll für knapp 30 Quadratmeter reichen. Der Rasendünger von Aldi, mit dem wir hervorragende Ergebnisse erzielt haben, kostet je Kilo 1,33 Euro, hinzu kommt ein hochwertiger Unkrautvernichter von Compo für knapp 20 Euro, der jedoch für 400 Quadratmeter reicht. Auf 30 Quadratmeter gerechnet, kommen wir auf 1,39 Euro. Rechnen wir den Kilopreis für den Aldi-Dünger dazu, liegen wir bei 2,72 Euro. Im Vergleich zu den 5 Euro je Kilo von Wolf-Garten ist das eine Ersparnis von fast 50 Prozent.

Unkrautvernichter und die Umwelt

Unkrautvernichter richtet sich immer gegen die Natur, sie belasten neben den Pflanzen auch Tiere und Menschen, wenn sie direkt damit in Kontakt kommen. Deshalb ist es ratsam, Rasendünger mit Unkrautvernichter auf den Rasen aufzubringen und den Rasen anschließend mindestens eine Woche nicht zu betreten. Besonders bei Produkten in Granulat-Form kann es sonst passieren, dass Körner an der Kleidung oder den Schuhen kleben bleiben oder von Kindern in den Mund gesteckt werden. Bei wem das Unkraut noch nicht großflächig in Erscheinung tritt, der sollte besser punktuell agieren und das Unkraut direkt mit einer Sprühflasche oder einen Pinsel behandeln. Unkrautvernichter mit Rasendünger eignet sich hingegen, wenn das Rasen bereits großflächig von Unkraut befallen ist.

Der Rasen sollte direkt nach dem Ausbringen nicht gewässert werden, da der Unkrautvernichter teilweise von den Blättern aufgenommen werden muss. Wird sofort gesprengt, versickert der Vernichter im Boden und das Unkraut bleibt unbeschadet.

In unseren Ratgebern geben wir Tipps zum richtigen Zeitpunkt für Rasendüngen und verraten, welche Erfahrungen wir mit dem Rasendünger von Aldi im Vergleich zu einem Konkurrenzprodukt gemacht haben. Hier erfährst du Wissenswertes über Herbstrasendünger.