Führerschein machen – Tipps für den Führerschein

Wer seinen Füherschein machen möchte, sollte im Vorfeld einige Dinge beachten. Für welche Führerscheinklasse möchte man den Führerschein machen? Mit welchen Kosten ist zu rechnen wie lange dauert dauert es überhaupt, den Führerschein zu machen? Wir erklären ausführlich, was es zu beachten gibt, wenn man seinen Führerschein machen möchte und wann man sich besser für eine andere Fahrschule entscheiden sollte.

 Bevor man den Führerschein machen kann, muss man sich als angehender Fahrschüler viele Gedanken machen. Zunächst einmal gilt zu klären, für welche Führerscheinklasse man den Führerschein machen möchte. Die Auswahl ist groß, für insgesamt 16 verschiedene Führerscheinklassen kann man in Deutschland mittlerweile den Führerschein machen. Die beliebtesten Klassen sind B und A. Während man mit dem Führerschein Klasse B die Fahrerlaubnis zum Führen von Kraftfahrzeugen – ausgenommen Krafträder – erwirbt, umfasst die Führerscheinklasse A die Erlaubnis zum Führen eines Kraftrades. Dabei gibt es allerdings unterschiedliche Richtlinien zu beachten, die im Artikel „Führerscheinklasse A – der Motorradführerschein“ näher beschrieben sind. In der Übersicht der verschiedenen Führerscheinklassen finden Sie Informationen und Voraussetzungen, um für die Führerscheinprüfung zugelassen zu werden.

Kosten und Preise für den Führerschein

Ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Entscheidung, ob man den Führerschein machen kann, ist die finanzielle Situation des angehenden Fahrschülers. Abhängig von der jeweiligen Führerscheinklasse variiert der Preis zwischen 1.200 Euro und 1.800 Euro. Teilweise kann es sich lohnen, für mehrere Führerscheinklassen gleichzeitig den Führerschein zu machen, da auf diese Weise die Zahl der Theoriestunden reduziert werden kann und die Fahrschule eventuell mit sich handeln lässt. Die Ersparnis hält sich allerdings in Grenzen und sollte nicht ausschlaggebend bei der Entscheidung sein, gleichzeitig den Führerschein für verschiedene Klassen zu machen. Selbst wenn die finanzielle Situation es zulässt, wird von den Fahrschülern häufig der zeitliche Aufwand unterschätzt, den Führerschein zu machen.

Theorie und Praxis beim Führerschein

Wer den Führerschein machen möchte, sollte als Richtwert etwa fünf bis sechs Monate von der ersten Theoriestunde bis zur praktischen Führerscheinprüfung einplanen. Natürlich geht das auch deutlich schneller, gerade in den Schulferien bieten die meisten Fahrschulen sogenannte Ferien-Seminare an, in denen die Fahrschüler innerhalb von wenigen Wochen den Führerschein machen können. Während man gegenüber der herkömmlichen Praxis einen deutlichen Zeitvorteil hat, gibt es keine finanziellen Vorteile. Das kommt daher, dass der Fahrschüler die gleiche Anzahl an Theorie- und praktischen Fahrstunden absolvieren muss. Teilweise lassen sich Ferien-Fahrschulen den Service des schnellen Führerscheins noch zusätzlich bezahlen. Dann kann der lang ersehnte Führerschein sogar noch teurer werden, als man zuvor einkalkuliert hat. Besser ist man dann beraten, wenn man sich vorher bei verschiedenen Fahrschulen informiert hat und die Preise der unterschiedlichen Anbieter miteinander verglichen hat. 

Führerschein mit 17

Die meisten Jugendlichen machen ihren Führerschein mit 18 Jahren. Viele würden schon eher anfangen, wenn sie nur könnten. Inzwischen ist es auch möglich, den Führerschein mit 17 Jahren zu machen, allerdings gibt es dabei einige Einschränkungen und besondere Vorschriften zu beachten.

Ist die Entscheidung getroffen, den Führerschein machen zu wollen, kann man sich auf die Suche nach der richtigen Fahrschule machen. Dabei sollte man nicht die nächstbeste Fahrschule auswählen, sondern mit Ruhe und Sorgfalt vergleichen: Hie erfahren Sie, worauf Sie bei der Wahl der Fahrschule besonders achten sollten.